Pressestimmen 2007


Die Rheinpfalz vom 19. März 2007

Vereine – Ehrungen – Jahrestage

Viel Nachwuchs bei Akkordeonspielern

Auf ein erfolgreiches Jahr blickte Manfred Baudisch, Vorsitzender des Akkordeon-Clubs Ludwigshafen-Niederfeld (ACL), bei der Mitgliederversammlung zurück.

So standen insgesamt 33 Veranstaltungen auf dem Programm des ACL. Dazu gehörten auch drei Konzerte, unter anderem ein Benefizkonzert in Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde St. Hildegard. Außerdem gab es zahlreiche gesellige Aktivitäten.

Nach Angaben von Baudisch stieg die Zahl der Mitglieder auf 174. Mit 27 Aktiven ist das Jugendorchester nun die größte Gruppe im ACL, gefolgt vom Unterhaltungsorchester mit 23 Spielern und vom 1. Orchester mit 17 Spielern. 28 Akkordeonschüler sind beim ACL in Ausbildung und 14 Kinder nehmen an der musikalischen Früherziehung teil.

Der Kassenbericht wies eine gesunde Kassenlage aus. Als Angebot für Familien gibt es nun einen Familienbeitrag in Höhe von fünf Euro pro Monat. (red)



Die Rheinpfalz vom 08. Mai 2007

Musikalische Leckerbissen imponierend serviert

Konzertabend des 1. Akkordeonclubs Ludwigshafen-Niederfeld mit Gastorchester aus Wien

Mit 250 Besuchern restlos ausverkauft und erneut ein musikalischer Hochgenuss war das Frühjahrskonzert des 1. Akkordeonclub Ludwigshafen-Niederfeld (ACL) und des Wiener Akkordeonclubs „Favoriten“. Mit einer ausgewogenen Musik- und Komponistenauswahl boten die Musiker Unterhaltung auf hohem Niveau.

Besonders begeisterte der Konzertschluss, bei dem das erste ACL-Orchester zusammen mit dem Orchester der Gäste das Stück „Music“ des englischen Musikers und Komponisten John Miles spielte und dabei ihr ganzes musikalisches Können unter Beweis stellten.

Dem voraus ging eine beeindruckende Aufführung des Gast-Orchesters aus dem Wiener Bezirk „Favoriten“. Dirigent war Walter Maurer, der seit 1982 am Franz-Schubert-Konservatorium als Professor für Akkordeon unterrichtet. Die Gäste begeisterten die Konzertbesucher mit Stücken wie „Ungarischer Tanz No.1“, „Ballett der Komödianten“, mit dem Johann-Strauß-Walzer „Wiener Blut“, „Unter Donner und Blitz“ oder den „Bigband Memories“.

Eingeleitet hatte den Konzertabend der Auftritt des ACL-Jugendorchesters, das mit bis zu 28 Spielern die größte Musikgruppe im Aufgebot des Vereins ist. Unter der Leitung von Rita Beck zeigten die jungen Musiker, welch‘ großes Potenzial in ihnen schlummert. Ob das dynamische „Keep cool“, die traurig-langsame Märchen- Sinfonietta „Aschenputtel“ oder die mit schnellen Rhythmen bestechende und gute Laune verbreitende „Reggae-Night“: Alles wussten die jungen Musiker fehlerfrei und gekonnt zu spielen.

Für weitere musikalische Leckerbissen sorgte das Unterhaltungsorchester des Ludwigshafener Akkordeon- Clubs unter der Leitung von Rainer Lieser. Die Musiker imponierten mit dem Medley „Münchner Freiheit“ sowie den Stücken „That‘s what friends are for“ und „Salut to Sousa“. Perfekt machte den Abend das erste Orchester des 1. Akkordeon-Clubs Niederfeld unter der Leitung von Fritz Weilacher mit „Alte ungarische Tänze“, „Melodia en La menor“ und „Olé Guapa“.(phx)



Die Rheinpfalz vom 09. Mai 2007

Fröhliches Drücken und Ziehen im Takt

GARTENSTADT: Im Akkordeon-Club wird neben dem Musikspiel auch die Geselligkeit gepflegt

Der Akkordeon-Club zählt mehr Schüler an dem Instrument als die Städtische Musikschule. Es ist Montag, im Siedlerheim in Gartenstadt-Niederfeld wird gedrückt und gezogen, dass es nur so tönt. Der Montag nämlich ist der Probetag des Akkordeon-Clubs Ludwigshafen-Niederfeld (ACL). Bereits mittags sind die Jugendlichen an der Reihe, danach proben nacheinander die drei Orchester und das Ensemble des Clubs. Die Inaktiven machen es sich derweil im Clubzimmer beimTreff der alten ACLer gemütlich.
Gerade das mache den Akkordeon-Club aus, so Christine Knopp, Kassiererin des Vereins. Sie spielt seit ihrem zwölften Lebensjahr Akkordeon. „Weil man es besser mitnehmen kann als eine Orgel“, sagt sie schmunzelnd. Den Club mag sie, „weil hier die Freude an der Musik mit der Geselligkeit und dem Zusammengehörigkeitsgefühl im Orchester zusammen kommen. Unser Verein bietet viel mehr als nur Musik“, erläutert das Vorstandsmitglied, warum es über so lange Zeit dabei geblieben ist, während viele andere den Musikunterricht doch sehr viel früher wieder aufgeben.
Rita Beck, Ausbilderin und Dirigentin des Jugendorchesters, kam aufs Akkordeon, „als mein Vater einen Rettich wie eine Ziehharmonika aufschnitt“. Das war vor 25 Jahren. In einem Orchester müssten alle an einem Strang ziehen, alle müssen auf einen Nenner kommen. „Diese Herausforderung reizt mich immer wieder aufs Neue“, versichert Rita Beck. Das Vereinsleben mit seinem umfangreichen Programm, zu dem neben vielem anderen Auslandsreisen, Jugendfreizeiten und zahlreiche Konzerte gehören, tue sein Übriges.
In den verschiedenen Orchestern ist für jeden etwas dabei. Während das erste konzertante Musik spielt, hat sich das zweite der Unterhaltungsmusik verschrieben, spielt Musicals,Gospels und Swing. Das Ensemble wiederum liebt die klassische wie auch die ernste Musik. Und im Jugendorchester übt sich der Nachwuchs. Viele wollen sich allerdings nicht auf eine Musikrichtung festlegen und spielen in allen drei Orchestern mit. Keine leichte Übung, denn überall ist Leistung gefragt, wird doch bei den beiden großen Jahreskonzerten im Frühjahr und im Herbst jeweils ein komplett neues Programm gespielt.
Von den 170 Mitgliedern des Vereins sind 83 aktiv, etwa die Hälfe davon ist jünger als 18 Jahre. Nachwuchsschwierigkeiten kennt der ACL also nicht. „Es gibt bei uns mehr Akkordeonschüler als in der Städtischen Musikschule“ so Vorsitzender Manfred Baudisch. Vier engagierte Ausbilder bringen diesen die richtigen Töne bei; mit Erfolg. Tom Gauthier etwa holte den ersten Preis im Landeswettbewerb bei „Jugend musiziert“. Aber auch erfahrene Musiker bleiben dem Club treu, die älteste Spielerin Ingeborg Koczinski fehlt mit ihren 76 Lenzen in keiner Probe. Die Dirigenten Rita Beck, Rainer Lieser und Fritz Weilacher freut‘s. „Mit sieben oder acht Jahren können Kinder bei uns mit dem Unterricht beginnen. Und für noch jüngere bieten wir eine musikalische Früherziehung an“, erzählt Baudisch.
Um schon die Kleinen ans Akkordeonspiel heranzuführen, werden auch neue Wege gegangen. So geht Mitglieder des Clubs jedes Jahr in Schulen, um dort das Instrument vorzustellen. So mancher Schüler konnte dabei schon begeistert werden, wurde Mitglied und lernte, wie der Balg des Akkordeons bewegt wird, während die rechte Hand die Melodie spielt, wie die Register die Oktaven verändern, den Klangumfang erweitern und Toneffekte bilden.
Die linke Hand ist für die Bässe zuständig, wobei es Akkordeons mit 48, 60, 72, 96 und 120 Knöpfen gibt. Beim Ziehen und Drücken kommen die Stimmzungen ins Schwingen, was dann den Ton erzeugt. Neuem gegenüber ist der Verein stets aufgeschlossen. Partnerschaften mit Clubs in Wien, Budapest und Frankreich etwa sollen neue Horizonte eröffnen und zeigen, wie dort gezogen und gedrückt wird



Die Rheinpfalz vom 07. November 2007

Konzert der Schifferklaviere – mal klassisch, mal poppig

Herbstkonzert des Akkordeon-Clubs Ludwigshafen-Niederfeld und Jahreskonzert der Handharmonika-Freunde Friesenheim

eine recht enge Bindung zum Rhein und eben auch zur Schifffahrt. Gleich zwei traditionsreiche Orchester, die diesem alten Instrument verfallen sind, gaben nun am Wochenende vor zahlreichen Zuhörern ihr Können zum Besten.

Mit Polka und Volksmusik hatte das Programm, das die Musiker des Akkordeon-Clubs Ludwigshafen Niederfeld im Maudacher Gemeinschaftssaal präsentierten, wenig zu tun. Ob Schlager, Pop, Klassik, Latino-Rhythmen oder moderne Kompositionen – das Akkordeon ist vielseitig. Das bewiesen auch die jüngsten Spieler eindrucksvoll. Das Jugendorchester unter der Leitung von Rita Beck überraschte mit eine an Klassikrock erinnernde Interpretation von Beethovens „Für Elise“.
Das Unterhaltungsorchester und sein Dirigent Rainer Lieser spielten mit „City-Moments“ von Hans-Günther Kölz, eine moderne Suite mit fünf Sätzen, die Bilder, Stimmungen und Impressionen des Großstadtlebens in Töne übersetzt. Der Foxtrott „Pinguin auf Reisen“ und ein Potpourri aus bekannten Italo-Pop-Hits wie „Azzuro“ oder „Ti amo“ brachte das Publikum in Stimmung. Fingerfertigkeit und Virtuosität bewies das Ensemble des Vereins unter der Leitung von Fritz Weilacher mit dem Stück „Perpetuum mobile“ von Johann Strauß. Die schnelle Polka, die melodisch-beschwingt daher kommt, trägt den Untertitel „Ein musikalischer Scherz“.
Zu Scherzen waren auch die Musiker aufgelegt: Sie verließen während des Stücks nach und nach die Bühne. Das Publikum reagierte irritiert, dann amüsiert und die letzten Spielerin erntete für ihre Ausdauer den Applaus.
Cubanische Rhythmen gepaart mit leichtem Einschlag in Richtung Tango-Musik präsentierte das große Orchester unter der Leitung von Fritz Weilacher mit dem Stück „Aquarelli Cubani“ des Komponisten Luca Fancelli. Mit dem bekannten Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau“ setzte das Orchester den Glanzpunkt und zeigte, dass ein Akkordeon-Orchester klanglich zu einem Sinfonie-Orchester in Konkurrenz treten kann.
Insgesamt war es ein schöner Konzertabend, in dessen Mittelpunkt ein traditionelles Volksinstrument stand, das den Sprung in die moderne Musikwelt geschafft.

Handharmonika „goes Pop“

Klassisch stillvoll in Maudach, frech poppig in Friesenheim Und anderntags gleich wieder vor großem Publikum überzeugte: Denn rund 130 Gäste besuchten das Jahreskonzert des Handharmonika-Klubs Friesenheim, das unter dem Motto „Pop Classics“ stand. Das Konzert fand in Zusammenarbeit mit den Handharmonika-Freunden Schifferstadt unter Leitung des Dirigenten Dr.Reinhard Ulrich, in der TSG-Halle statt. Mit dem Dirigentenwechsel des gastgebenden Vereins vor sieben Jahren, kam auch der Wechsel hin zur Musik der Moderne. „Auch diese Titelgehen ins Ohr und klingen prima“, be- stätigt der Vorsitzende des Handharmonika-Klubs Gerhard Michl. So reichte das zweistündige Programm, das das 35-köpfige Orchester mit Rhythmusgruppe darbot, von Evergreens der Popmusik wie „Sunny“, über Medleys großer Popgruppen wie Supertramp, Filmhits wie „My Heart Will Go On“ aus „Titanic“ und Songballaden von Elton John, bis hin zu Titeln von Marius Müller-Westernhagen und dem Ohrwurm „Mambo No. 5“ von Lou Bega. Dem fröhlich-beschwingten Musicaltitel „There's No Business Like Show Business“ folgte das langsame „My Way“. Fulminant gespielt gelang so eine musikalische Reise durch die Welt der Popmusik der 70er und 80er Jahre.
Ganz besonderen Beifall erntete auch das Senioren-Ensemble mit dem Solisten Helmut Rausch an der Klarinette, das wohl mit dem beschwingten Cha-Cha-Cha Stück „Pepito“, in vielen Zuhörern Erinnerungen an längst vergangene Tage ihrer Tanzstundenzeit aufkommen ließ. Der letzte Titel des Abends, „Final Countdown“, setzte nicht nur den Schlusspunkt der Veranstaltung, sondern war vielmehr der Startschuss für die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Vereins im nächsten Jahr.

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1. Akkordeon - Club Ludwigshafen - Niederfeld e.V.
Erstellt im: Februar 2007
letzte Änderung: 03. April 2008
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