Die Rheinpfalz vom 22. Februar 2006 |
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Vereine – Ehrungen – Jahrestage |
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Baudisch bleibt ACL-Vorsitzender |
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Die Kontinuität beim Akkordeon-Club Ludwigshafen-Niederfeld bleibt gewahrt.
Vorsitzender Manfred Baudisch wurde bei der Mitgliederversammlung einstimmig
als Vorsitzender bestätigt. Für das abgelaufene Jahr zog der alte und neue
Vereins-Chef im Beisein von Ortsvorsteher Klaus Schneider eine durchweg
positive Bilanz. "Die elf neuen Akkordeonschüler entwickeln sich bei uns gut
in der Ausbildung", freut er sich über die gelungene Nachwuchsaktion der
neuen Jugendleiterin Rita Beck. Nachträglich für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft im deutschen Harmonika-Verband zeichnete Vorsitzender Baudisch seinen Vorstandskollegen Hans Beck aus, der darüber hinaus als Schriftführer in seinem Amt bestätigt wurde. Für weitere Vorstandspositionen einstimmig wiedergewählt wurden außerdem Rainer Lieser (Zweiter Vorsitzender), Hannelore Beck (Zweite Schriftführerin), sowie Volker Beck und Christine Knopp als Kassierer. Ebenfalls jeweils ohne Gegenstimmen zu Revisoren bestimmte die Versammlung Werner Kempf und Stefan Simon. Beisitzer sind Hildegard Hettich, Volker Jauernig, Sylvia Reubold und Sabrina Lieser gewählt. Als Höhepunkt für das kommende Jahr kündigte Manfred Baudisch, der im übrigen erneut auch den Landesvorsitz im Deutschen Harmonika-Verband bekleidet, den Besuch der Königlichen Akkordeonvereinigung aus Betegem an. Die Belgier sind im Frühsommer in Ludwigshafen zu Gast und treten am 3. Juni zu einem gemeinsamen Konzert im Ruchheimer Gemeinschaftshaus an. Lebhaft diskutiert wurden Strategien zur weiteren Mitgliedergewinnung. Für die Zukunft möchte der Vorstand die Eltern von Ausbildungsschülern animieren, stärker als bisher im Akkordeon-Club Niederfeld mitzuarbeiten. (frir) | ||
Die Rheinpfalz vom 2. Juni 2006 |
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Leute in Lu: Rita Beck |
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Von Kindesbeinen an vom Akkordeon fasziniert |
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Schon als 14-Jährige mit einem Platz im Ersten Orchester – Früh Instrumenten-Unterricht gegeben – Aktionen in Schulen | ||
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Seit ihrem neunten Jahr spielt Rita Beck Akkordeon, ein Instrument, das sie schon von klein auf fasziniert hat.
Besonders das Auf- und Zuziehen des Instruments habe ihr damals gefallen. Wie ein Rettich, den ihr Vater immer spiralförmig aufgeschnitten hat, habe
es f¨r sie als Kind ausgesehen, erinnert sich die gebürtige Ludwigshafenerin. In einer städtischen Musikschule begann ihre Karriere als Akkordeonspielerin,
bis sie drei Jahre später in den Ersten Akkordeon-Club Ludwigshafen-Niederfeld eintrat. Neben dem Gruppenunterricht hatte sie als Jugendliche
vor allem das Vereinsleben gereizt: Neben Ausflügen ins Kino oder die Eisdiele hatte es schon damals jährliche Besuche des Partnervereins
in der Bretagne gegeben. Nachdem Rita Beck im Jugendensemble erste Orchestererfahrungen sammeln konnte, wurde sie als 14-Jährige ins Erste Orchester aufgenommen und spielte ein Jahr später bereits im Ensemble, in dem nur die besten Orchesterspieler einen Platz haben. Zu dieser Zeit begann die heute 33-Jährige ebenfalls damit, Unterrichtsstunden zu geben. Neben Einzel- und Gruppenunterricht, den sie im Verein erteilte, besuchte sie Seminare an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen, dem Sitz des Instrumentenherstellers Hohner; ebenso wie Weiterbildungen bei Musikpädagogen und Dirigierlehrgänge. Daneben engagierte sich die Musikerin auch in der Vorstandschaft des Vereins. Da sie damals noch nicht volljährig war, musste sogar die Vereinssatzung für sie geändert werden. Als zweite Jugendleiterin organisierte sie etwa Ausflüge oder Auftritte der jüngeren Vereinsmitglieder. Auch als Pressewartin und Beisitzerin war Rita Beck aktiv. Die Leitung des Jugendorchesters übernahm sie 1995, seit Januar ist die engagierte Akkordeonspielerin Jugendleiterin des Vereins. Auch als Orchestersprecherin des Ersten Orchesters ist Rita Beck aktiv. Viele ihrer Schüler kennt Rita Beck seit mehr als zehn Jahren: „Einige hat man teilweise durch die Pubertät geschleust“, sagt die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau schmunzelnd. Auch gebe es sicherlich Höhen und Tiefen im Laufe einer Musikkarriere, nicht immer seien alle Kinder mit Begeisterung dabei. Doch ein eigenes Solo reiche häufig, um die jüngeren Akkordeonspieler wieder richtig zu motivieren. Bei anderen hingegen müsse man die Leine auch mal ein wenig lockern, weiß die erfahrene Orchesterleiterin.
An zwei Tagen pro Woche ist Rita Beck im Vereinsheim anzutreffen. Zusammen mit den vier Orchestern des Vereins teilen sich vier Ausbilder insgesamt
17 Ausbildungsgruppen, die meisten davon sind Kinder- und Jugendgruppen.
Zwei Konzerte, bei denen alle Aktiven des Vereins zu sehen und zu hören sind, gibt der Verein pro Jahr. Daneben treten Mitglieder
des Vereins zu Festakten, Geburtstagen und sonstigen Feiern mehrmals im Jahr auf.Um auch neue Anfänger vom Akkordeonspiel zu begeistern, führt Rita Beck seit zwei Jahren Aktionen an Ludwigshafener Grundschulen durch. In den zweiten Klassen erklärt sie während einer Unterrichtsstunde das Instrument. Die Kinder dürfen in Stimmstöcke, einem Bestandteil des Akkordeons, blasen und die Instrumente ausprobieren. Im vorigen Jahr konnten so elf neue Mitglieder, in diesem Jahr bereits 17 gewonnen werden. „Soviel Zulauf hatten wir jahrelang schon nicht mehr“, sagt Beck begeistert. Auch die Schulkinder sind meist so angetan, dass die 33-Jährige schon mal Autogramme auf Hefte schreiben muss oder Bilder geschenkt bekommt. Im Gespräch ist sie ebenfalls mit der Ernst-Reuter-Schule, um dort eine Akkordeon-AG zu gründen. Am meisten Spaß bereite Rita Beck die Arbeit mit den Kindern, da sie soviel Resonanz von ihnen bekomme, sagt sie. Dabei handelt es sich nicht nur um Selbstgebasteltes oder -gemaltes, sondern auch um lustige Anekdoten: Auf die Frage, was ein Triller sei, sagte eine kleine Schülerin beispielsweise, „das ist das, was ich abends nie gucken darf... “ Aber nicht nur ihr Freundeskreis besteht größtenteils aus Vereinsmitgliedern, auch ihren Mann hat sie über dessen Bruder durch den Verein kennen gelernt. Und ihr vierjähriger Sohn ist ebenfalls bereits Mitglied. „Insofern hat mir der Verein doch was gebracht“, sagt sie lachend. | ||
Die Rheinpfalz vom 5. September 2006 |
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Viel Beifall für junge Sänger |
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Fest bei Akkordeon-Club | ||
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Viel Lob und Beifall gab es am Samstag für die Kinder der musikalischen Früherziehungskurse des „Akkordeonclubs Niederfeld". Beim 5.
Familienfest des Vereins verzauberten sie Gäste und Eltern mit der gespielten, gesungenen und getanzten „Geschichte vom
Glühwürmchen, das in die weite Welt ging, um Licht zu sammeln".
Für den ersten öffentlichen Auftritt ihrer acht Schützlinge hatte sich auch Sylvia Reubold an eine Premiere gewagt: Die Musiklehrerin, die
seit zwei Jahren die musikalische Früherziehung leitet, dachte sich eigens eine fantasievolle Geschichte für die Vier- bis Sechsjährigen
aus und verpackte sie in ein Singspiel. Seit April hatte sie mit den Kindern für die Uraufführung geprobt, Choreographien und Lieder
einstudiert und mit Eltern Requisiten gebastelt. |
Den Auftakt des Abends übernahm traditionell das Jugendorchester des ACL unter der Leitung von Rita Beck. Die starke Jugendarbeit des Vereins zahlte sich dabei
aus:Die 28 Spieler lieferten bei der harmonischen "Spanischen Romanze", "Aura Lee" und dem schwungvollen "Gummi Twist" eine eindrucksvolle Vorstellung.
Auch das Unterhaltungsorchester, dem die restliche Zeit bis zur Pause gehörte, imponierte. Unter der Leitung von Rainer Lieser, ließ das Orchester bei dem
dynamischen Stück "Carpenters Forever" die 70er Jahre wieder aufkommen. Besonders beeindruckend der "African River": Mit ruhigem Anfang und immer schneller werdenden
Rhythmen, entführte das Thema die Zuschauer in das Gebiet des Amazonas. Bongos und Keyboard als Percussion brachten zusätzlich afrikanische Stimmung.
Das Stück "Concerto d" Amore", eine stilvolle Mischung aus Pop, Rock und Jazz sowie die Zugabe "Since you"ve been gone",
rundeten den Vortrag des Unterhaltungsorchesters ab.
Mit dem hochkarätig besetzten Ensemble des ACL um den Dirigenten Fritz Weilacher ging das musikalische Fest weiter. Den Anfang machte das ruhige Stück "Asturias".
Mit gezielt eingesetzten Unterbrechungen, ließ die vor allem auf der Gitarre bekannte Transkription bei den Zuschauern Entspannung aufkommen.
Ganz anders die "Seranata", die mit schnellen und dynamischen Rhythmen im Publikum für Stimmung sorgte.
Das musikalische i-Tüpfelchen des Abends markierte der Auftritt des Ersten Orchesters.
Ebenfalls unter der Leitung von Fritz Weilacher, brannte die Aufführung der "New Orleans Suite" ein Feuerwerk der akustischen Höhepunkte ab.
2001 von Ralf Schwarzien komponiert, führte das Stück durch die verschiedenen Eindrücke des Künstlers von der amerikanischen Großstadt.
Mit unterschiedlichem Tempo sowie den teils ruhigen, teils pompösen Inszenierung lieferten sich die Passagen "The french Quarter", "The Garden District",
"Sunset at the Mississippi" und "Fais Do-Do" einen rhythmischen Schlagabtausch. Die Inszenierungen "Auf einem persischen Markt", "Zaubertanz",
sowie die Zugaben "Jumping at the Woodside" ließen den Abend angenehm ausklingen.
Mit Ute Simon ehrte der ACL-Vorsitzender Manfred Baudisch zudem ein Mitglied des deutschen Harmonikaverbands für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft
mit der goldenen Ehrennadel. (phx)
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1. Akkordeon - Club Ludwigshafen - Niederfeld e.V. |