Die Rheinpfalz vom 14.10.2002 | ||
Über sanfte Klangteppiche gegangen | ||
GARTENSTADT: Benefizkonzert "Akkordeon meets Gospel" in St. Hildegard | ||
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Unter dem Titel "Akkordeon meets Gospel" gaben die Akkordeon-Clubs aus Niederfeld und Feudenheim, der Handharmonika-Club aus Ludwigshafen-Nord und der Chor Nova Cantica aus Grünstadt in der katholischen St. Hildegard-Kirche am Samstag ein Benefizkonzert zugunsten der Niederfelder Kindergärten. Rund 400 Besucher waren von der musikalischen Darbietung für eine gute Sache von insgesamt 70 Musiker sichtlich begeistert. Eintritt mussten sie dafür nicht zahlen, dafür bedankten sie sich mit stattlichen Spenden für den Klanggenuss. Das Orchester glänzte durch abwechslungsreiche Dynamik. Von bombastischen Akzentuierungen bis hin zu sanften Klangteppichen zeigten die 30 Musiker alle Facetten ihres Instruments. Dazu trug auch die mitreißende Art des Dirigenten Rainer Lieser bei, der das Konzert musikalisch leitete. Auch stilistisch bot das Orchester Abwechslung. Mal swingend mit Schlagzeug und Klavierbegleitung, dann kurze Bossanova-Einlagen oder ruhige Töne bei Sinatras "My Way". |
Auch der Chor Nova Cantica unter der Leitung von Stefanie Kohl beeindruckte durch musikalisches Können. Mit christlichen Liedern brachten die rund 40 Sängerinnen und Sänger eine feierliche, fast schon adventlich anmutende Atmosphäre in die Kirche. Höhepunkt war jedoch der letzte Konzert-Abschnitt, als das Akkordeon-Orchester zusammen mit dem Chor Spirituals, Gospelmusik und Stücke aus dem Film "Sister Act" zum Besten gab. Da hielt es viele Besucher nicht mehr auf den Sitzen. Musiker und Dirigent animierten zum Mitklatschen, Mittanzen und Mitsingen. Mit stehenden Ovationen und einem prasselnden Beifall brachte das Publikum seine Begeisterung zum Ausdruck. Ein Großteil der Stücke hatte der Stuttgarter Musiker Marc Oliver Brehm stilvoll arrangiert. "Ohne seine Arbeit hätten wir die Musik nicht so schön spielen können", dankte Lieser ihm. "Musik drückt viel mehr aus als Worte, das sollten wir in unseren Alltag mitnehmen", meinte Gabriele Minor, Vorsitzende des Pfarrgemeinderats von St. Hildegard. Sie bedankte sich - auch im Namen der Kindergärten - für die Spenden. Am Ende kam eine Summe von rund 1500 Euro zusammen. "Mit so viel haben wir nicht gerechnet", freute sich Manfred Baudisch, Vorsitzender des gastgebenden Niederfelder Akkordeon-Clubs. (gju) |
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Die Rheinpfalz vom 04.10.2002 | ||
Benefizkonzert für zwei Kindergärten | ||
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Der Akkordeon-Club Niederfeld lädt für Samstag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, zu einem Benefizkonzert in die katholische Kirche St. Hildegard ein. Der Erlös soll dem evangelischen Kindergarten neben der Johanneskirche und dem katholischen Pendant neben St. Hildegard zu Gute kommen. Der Akkordeon-Club gibt das erste Benefiz-Konzert in seiner mehr als 25-jährigen Vereinsgeschichte. Die Idee brachte Dirigent Rainer Lieser von einem Lehrgang mit. Weitere Mitwirkende sind der Handharmonika Club aus Nord, der Chor "Nova Cantica" aus Grünstadt und der Akkordeon Club Mannheim-Feudenheim. |
Die Gastgeber wollen mit zwei Orchestern spielen. Auf der Suche nach einem geeigneten Saal stieß Vorsitzender Manfred Baudisch bei der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats von St. Hildegard, Gabriele Minor, auf offene Ohren. Der Kirchenraum von St. Hildegard hat rund 400 Sitzplätze, und weitere 50 Sitzgelegenheiten lassen sich bei Bedarf mit Stühlen schaffen. Unter dem Motto "Akkordeon meets Gospel - Von Abba bis Sister Act" soll die Konzertbesucher ein ausgewogenes Programm erwarten, kündigte Baudisch an. (kam) |
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Die Rheinpfalz vom 29.04.2002 | ||
Mit der Lizenz zum Dirigieren | ||
Niederfeld: Akkordeonkonzert | ||
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Sein Name ist Lieser, Rainer Lieser, und er schießt schneller aus der Hüfte - mit dem Taktstock wohlgemerkt - als der Martini schlürfende Geheimagent 007. Zum Frühjahrskonzert des Ersten Akkordeonclubs Niederfeld ließ der Dirigent am Samstagabend in einem Potpourri der Themen der James Bond-Filme die "Goldfinger" des Unterhaltungsorchesters über die Klaviatur der "Quetschkommoden" tanzen. "00 Lieser" hatte die Lizenz zum Dirigieren und ein blaues Sakko. Locker aus den Knien, von den harmonischen Klängen des Orchesters gefesselt, ließ der musikalische Leiter Oberkörper und Taktstock wild kreisen und setzte punktgenau zum Trommelschlag den ekstatischen Hüftschwung an. "00 Lieser" ist ein Showman und das Publikum goutierte die Vorführung des Dirigenten und die Spielkünste des Jugend- sowie des Unterhaltungsorchesters des Akkordeonclubs mit frenetischem Applaus. Heiße lateinamerikanische Rhythmen - etwa in dem Stück "The Girl from Ipanema" - fetziger Rock'n Roll, der "Easter Beat" und "Sweet Georgia Brown" erfüllten den Gemeinschaftssaal in Maudach. |
"Das Konzert war wunderschön, vor allem die Lachnummer hat mir toll gefallen", war Konzertbesucherin Käthe Hesse begeistert. Denn die Spielgruppe des Clubs, die "Eine kleine Lachmusik" inszenierte, verband klassische Klänge mit volkstümlichen Elementen. Die scheinbar nicht ganz pflegeleichten Akkordeonspieler untermalten die Musikstücke mit kabarettistischen Einlagen. Notenblätter flogen durch die Luft, beständig wurde sich der Schweiß von der Spielerstirn getupft und der Nachbar angepöbelt. Das 1. Orchester, geleitet von Fritz Weilacher, hatte da schon eine bessere Kinderstube genossen. Mit einer "Irischen Suite", "Frank's Mambo" und dem Jazz-Klassiker "Take five" unterhielten die Musiker das Publikum. In Niederfeld beheimatet, verschlug es den Akkordeonclub zum Konzertabend nach Maudach - vorrangig der Akustik wegen. Manfred Baudisch, erster Vorsitzender des Akkordeonclubs, zählte rund 200 Besucher. (oki) |
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1. Akkordeon - Club Ludwigshafen - Niederfeld e.V. |
Design & Struktur: |